Das Erdungssystem ist der am meisten vernachlässigte Teil der Elektrotechnik, doch es verursacht die schwersten Unfälle, wenn es ausfällt.Viele Schränke sind "geerdet" aber scheitern an den Annahmeprüfungen.
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Die Erdungselektroden sind in natürliche (Baustahl, Metallrohren) und künstliche (vertikaler Winkelstahl, horizontaler Flachstahl) unterteilt.
Beziehung zwischen dem Querschnitt der PE-Leitung und dem Querschnitt der Phaselinie (GB 16895):
Die Verwendung dünnerer Drähte zur Materialersparnis ist ein schwerwiegender Fehler. Ein unzureichender Querschnitt führt bei der Abnahme definitiv zur Ablehnung.
Innerhalb des Schranks muss eine spezielle PE-Streifenstange installiert werden, und alle Gerätegehäuse, Schrankenkörper und Türplatten müssen individuell geerdet sein.
Bei der Erdung von Schranktüren wird gelbgrüner, flexibler Kupferdraht ≥ 4 mm2 mit Erdungsfederklemmen verwendet.
Die Befestigungsbolzen zwischen dem PE-Streifen und dem Gehäuse müssen rostfest sein und einen Kontaktwiderstand von ≤ 0,1Ω aufweisen.
Alle Metallrohre, Kabelträger und Stahlstrukturen innerhalb des Gebäudes müssen an die Haupt-Equipotential-Bindung (MEB) angeschlossen sein.
Spezielle Orte wie Badezimmer und Schwimmbäder müssen über eine lokale Equipotential Bonding (LEB) verfügen.
Querschnitt des gleichpotentiellen Bindungsleiters: Kupferdraht ≥ 6 mm2, mit gelbgrüner Farbe gekennzeichnet.
Ein solides Erdungssystem ist das wahre Fundament der elektrischen Sicherheit.