In der sich schnell entwickelnden Landschaft intelligenter Gebäude, der industriellen Automatisierung und vernetzter Häuser ist die Komponentenauswahl der Eckpfeiler für Systemzuverlässigkeit, Energieeffizienz und intelligente Leistung. Als eine Vorzeigelinie von Schneider Electric, die sich auf räumliche Intelligenz konzentriert, hat sich die Spacelogic-Serie zu einer Anlaufstelle für Ingenieure, Systemintegratoren und Facility Manager entwickelt – dank ihres modularen Designs, der systemübergreifenden Kompatibilität und dem Fokus auf Nachhaltigkeit.
Doch bei einer Vielzahl von Modellen kann die Abstimmung der Spacelogic-Komponenten auf die Projektanforderungen entmutigend sein. Dieser Leitfaden unterteilt die Kernangebote der Serie, ihre einzigartigen Vorteile und gezielten Anwendungsfälle – damit Sie häufige Fallstricke vermeiden und wirkungsvolle, zukunftsfähige Lösungen liefern können.
I. Fundamentale Logik: Was macht Spacelogic anders?
Bevor Sie sich mit den Modellen befassen, ist es wichtig, Spacelogic als mehr als nur Komponenten zu betrachten – es ist ein räumlich ausgerichtetes Steuerungssystem, das drei Kategorien umfasst:
- • Sensoren: Datenerfassung (Anwesenheit von Personen, Licht, Umgebungsbedingungen)
- • Steuerungen: Entscheidungszentralen (Logikausführung, Fernüberwachung)
- • Aktoren: Aktionsebenen (Lichtdimmung, Geräteaktivierung)
Das Ziel? „Menschen, Raum und Geräte“ für eine optimierte Energienutzung und Benutzererfahrung zu vereinen. Beginnen Sie Ihre Auswahl, indem Sie drei unverzichtbare Fragen beantworten:
- • Raumprofil: Handelt es sich um ein Schlafzimmer, ein Büro, eine Industrieanlage oder einen Veranstaltungsort? (Größe, Belegungsdichte und Umgebungsbelastungen bestimmen die Funktionalität.)
- • Steuerungsziele: Benötigen Sie eine automatische Beleuchtung, HVAC-Effizienz oder eine integrierte Sicherheits- und Umweltüberwachung? (Ziele bestimmen die Prioritäten der Funktionen.)
- • Systemkompatibilität: Wird es mit EcoStruxure von Schneider, Plattformen von Drittanbietern (z. B. Alexa, Mijia) oder älteren Gebäudemanagementsystemen verbunden? (Die Kompatibilität definiert die Auswahl des Kommunikationsprotokolls.)
II. Detaillierte Modellübersicht: Vorteile, Spezifikationen und Anwendungsfälle
(I) Präsenzmelder: Die „Augen“ intelligenter Räume
Die Präsenzmelder von Spacelogic eliminieren Verschwendung, indem sie Systeme nur dann auslösen, wenn Räume genutzt werden. Sie werden nach Installationsart kategorisiert, um in verschiedene Umgebungen zu passen.
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Modellreihe
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Wesentliche Unterscheidungsmerkmale |
Wichtige Spezifikationen |
Zielanwendungen |
Auswahltipps |
| OS1000 |
Ultraschlankes Deckendesign (80 mm Durchmesser, ästhetisch für öffentliche Bereiche); Dual-Tech-Erkennung (PIR + Mikrowelle, ≤0,1 % Fehlalarmrate); 1-10V-Dimm-Integration |
Erkennung: 5-8 m (Radius); Höhe: 2,5-4 m; Protokoll: Trockenkontakt/1-10V |
Schlafzimmer, kleine Büros (15-30㎡), Wohnzimmer in Wohnungen |
Vermeiden Sie Klimaanlagen/Sonnenlicht – Temperaturschwankungen verursachen Fehlalarme |
| OS2000 |
Weitwinkelabdeckung (180°/360° Optionen); Einstellbare Lichterfassung (0-1000 Lux, Auslösung nur bei wenig Licht); PoE-fähig (reduziert Verkabelungskosten) |
Erkennung: 8-12 m (Radius); Höhe: 3-6 m; Protokoll: BACnet MS/TP |
Großraumbüros, Hotellobbys, Konferenzräume (30-80㎡) |
Verwenden Sie eine Multisensor-Verknüpfung für große Räume, um tote Winkel zu eliminieren |
| OS3000 |
IP65-Industrieschutz (Staub-/wasserdicht); EMV-Beständigkeit (Motoren, Frequenzumrichter); Niedrige Temperaturtoleranz (-20℃~50℃) |
Erkennung: 10-15 m (Radius); Höhe: 4-8 m; Protokoll: Modbus RTU |
Industrielle Werkstätten, Tiefgaragen, Außenkorridore, Lagerhallen |
Gehen Sie niemals Kompromisse bei IP65 ein – Staub/Feuchtigkeit deaktivieren Sensoren mit niedrigerer Bewertung |
Profi-Tipp: Priorisieren Sie OS1000 für Ästhetik, OS2000 für Energieeffizienz und OS3000 für raue Bedingungen.
(II) Raumsteuerungen: Das „Gehirn“ der Automatisierung
Steuerungen wandeln Sensordaten in Aktionen um, wobei die Modularität von Spacelogic sicherstellt, dass keine redundanten Funktionen vorhanden sind.
| Modellreihe |
Wesentliche Unterscheidungsmerkmale |
Wichtige Spezifikationen |
Zielanwendungen |
Auswahltipps |
| RC1000 |
Kompaktes Einbaudesign (120×80 mm); Lokales LCD (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Energiemesswerte); Mobile APP-Steuerung (über Schneider Home & Building Control) |
Eingänge: 2 Sensoren; Ausgänge: 4 Relais; Protokoll: Zigbee 3.0 |
Intelligente Einzelraumhäuser (Schlafzimmer/Studios), kleine Wohnungen |
Ideal für „Beleuchtung + HLK + Vorhänge“ – nicht für groß angelegte Erweiterungen |
| RC2000 |
Erweiterbare E/A (bis zu 8 Eingänge/12 Ausgänge); Mehrraumverknüpfung (z. B. Korridorleuchten, die durch die Belegung des Wohnzimmers ausgelöst werden); BACnet/IP für BMS-Integration |
Eingänge: 4 (erweiterbar); Ausgänge: 6 (erweiterbar); Protokolle: BACnet/IP, Modbus TCP |
Bürosuiten, Hotelzimmer, kleiner Einzelhandel (Convenience Stores) |
Ordnen Sie die Verknüpfungslogik im Voraus zu, um ungenutzte Erweiterungsports zu vermeiden |
| RC3000 |
32-Bit-ARM-Industrieprozessor (komplexe Programmierung); Duale Stromredundanz (keine Ausfallzeiten); Echtzeit-Energiemessung (HLK/Beleuchtung) |
Eingänge: 8 (bis zu 16); Ausgänge: 12 (bis zu 24); Protokolle: BACnet MS/TP, LonWorks |
Einkaufszentren, Krankenhausstationen, Rechenzentren |
Erfordert EcoStruxure Building Operation – arbeiten Sie mit von Schneider zertifizierten Ingenieuren für die Einrichtung zusammen |
| Profi-Tipp: RC1000 für Einfachheit, RC2000 für Flexibilität, RC3000 für unternehmenskritische Systeme. |
(III) Dimmaktoren: Die „Hände“ der Lichtsteuerung
Die Dimmaktoren von Spacelogic bringen Ambiente, Energieeinsparungen und die Langlebigkeit der Geräte in Einklang – ohne Flimmern.
| Modellreihe |
Wesentliche Unterscheidungsmerkmale |
Wichtige Spezifikationen |
Zielanwendungen |
Auswahltipps |
| DA1000 |
Einkanal-DIN-Schienen-Design (18 mm Breite); Tri-Protokoll-Kompatibilität (0-10V/DSI/DALI); Ultra-niedriger Standby (≤0,5 W) |
Leistung: 500 W (Einkanal); Spannung: 220-240 V AC; Dimmen: 0-100 % (flimmerfrei) |
Nachttischlampen im Schlafzimmer, Wandleuchten im Hotelzimmer |
Bestätigen Sie zuerst die Lampenkompatibilität (z. B. LED DALI-Unterstützung) |
| DA2000 |
Mehrkanaloptionen (2/4); Kurzschluss-Überlastschutz; Szenariospeicherung (Meeting-/Ruhemodi) |
Leistung: 1000 W (gesamt); Spannung: 220-240 V AC; Protokoll: DALI-2 |
Konferenzräume, Ausstellungshallen, Restaurants |
Reservieren Sie 20 % Leistungsredundanz (z. B. 4 Lampen = ≤800 W gesamt) |
| DA3000 |
Hochleistungs-Einkanal (2000 W); Thermischer Schutz (automatische Lastreduzierung bei 60℃); Modbus für industrielle Integration |
Leistung: 2000 W (Einkanal); Spannung: 110-240 V AC (großer Bereich); Protokoll: Modbus RTU |
Industrielle Beleuchtung, Stadien, große Supermärkte |
Verwenden Sie nur Schneider OEM-Klemmen – schlechter Kontakt verursacht Überlastungen |
Profi-Tipp: DA1000 für kleine Räume, DA2000 für szenariobasierte kommerzielle Nutzung, DA3000 für Hochleistungs-Industrieanforderungen.
III. 3 Kritische Fehler, die es zu vermeiden gilt
- • Priorisierung von Spezifikationen gegenüber Protokoll: Ein Mijia-integriertes Projekt benötigt Zigbee (RC1000), nicht BACnet (RC2000) – zusätzliche Gateways erhöhen die Kosten/das Risiko.
- • Ignorieren von Umweltbewertungen: OS1000 (IP20) versagt in Garagen – passen Sie die IP-Schutzart immer an die Raumbedingungen an.
- • Überspringen der Erweiterungsplanung: Kommerzielle Projekte benötigen RC2000/RC3000 – reservieren Sie E/A für zukünftige Sensoren/Vorhangsteuerung, um eine Neuverkabelung zu vermeiden.
IV. Einsatzbereite Szenarien-Kits
Sparen Sie Zeit mit diesen vorgeprüften Kombinationen:
- • Smart Home (Schlafzimmer): OS1000 + RC1000 + DA1000 → „Präsenzbasierte Beleuchtung, automatische Aufhellung bei wenig Licht“
- • Büro (Konferenzraum): OS2000 (PoE) + RC2000 + DA2000 → „Meeting-Modus volle Beleuchtung, automatische Abschaltung bei Leerstand“
- • Industrie (Werkstatt): OS3000 (IP65) + RC3000 + DA3000 → „Präsenzgesteuerte HLK/Beleuchtung, Echtzeit-Energieverfolgung“